Der Impuls ist kein Moment, der vergeht.
Er ist der Beginn von etwas, das nicht mehr stillsteht.
Was einmal in Veränderung geraten ist,
bleibt in Bewegung.
Nicht, weil es muss,
sondern weil Stillstand keine eigene Existenz hat. Bewegung ist nicht das Gegenteil von Ruhe.
Sie ist das, was überhaupt erst etwas entstehen lässt. Ohne Bewegung gibt es kein Vorher und kein Nachher.
Keine Entwicklung.
Keine Zeit.
Was wir als Zeit wahrnehmen,
ist nichts anderes als fortlaufende Veränderung.
Der Impuls setzt diese Veränderung in Gang.
Und die Bewegung trägt sie weiter.
Alles, was folgt, ist nicht getrennt davon.
Es ist Bewegung in unterschiedlichen Formen.
Und selbst das,
was wir als fest und unbeweglich erleben,
ist nur Bewegung,
die wir nicht sehen.
